„Seiner Kunst fehlt der pädagogische Zeigefinger, (…).
Kunstwollen heißt bei Kniebe Freiheit. Freiheit des Lebens und Freiheit der Kunst. Freiheit heißt auch Emotion, Sinnlichkeit und Augenfreude.“

Dieter Ronte, Ausstellungskatalog 2020/21. Walther Kniebe, Das graphische und das plastische Werk.

Portrait

Nach seinem Arbeitsverbot durch die Nationalsozialisten musste sich Walther Kniebe aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Mit der Gründung der Mucherwiese als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft schuf er für sich, seine Familie und ein weites Umfeld einen geschützten Ort zum autarken Leben und weitgehend freien künstlerischen Schaffen.

Werke

Walther Kniebes Werke sind von der Konzentration auf Farbe und Licht geprägt: „Es gibt ja nur Licht und Finsternis in ihren verschiedenen Kampfesphasen.“ W. Kniebe. Besonders eindrucksvoll kommen der Kampf und das Zusammenspiel dieser beiden Qualitäten in dem von den Nationalsozialisten zerstörten Denkmal „Michael Hilf!“ zum Ausdruck.

Derzeit keine öffentliche Ausstellung. Bei Interesse kommen Sie gerne auf uns zu. Ein Buchprojekt mit Dortmunder Literaten ist in Planung.

Ausstellungs­verzeichnis (Auswahl)

2020 Kunstraum Bad Honnef. Walther Kniebe – Das graphische Werk und das plastische Werk.
2015 AENIGMA, Olomouc Art Museum / Tschechische Republik und Kunstmuseum Moritzburg Halle a. d. Saale
2006 Kunstraum Bad Honnef
2004 Pädagogisch Soziales Zentrum Dortmund
2001 Kunstraum Bad Honnef
1998 Skulpturenkabinett in Schloss Moyland / Kleve
1993 Anthroposophische Gesellschaft München
1986 Städtisches Museum Schloss Reydt Mönchengladbach
1959 Store Sal Odense
1956 Kunstzalen Den Haag
1955 Städtisches Museum Braunschweig
1952 Kunstmuseum Kopenhagen, Dänemark
1952 Anthroposophische Gesellschaft Hamburg
1952 Store Sal Odense, Dänemark
1951 Kunstmuseum Aarhus, Dänemark
1933 Kölnischer Kunstverein
1932 Arbeitsgemeinschaft für Kunst und Wissenschaft e.V. Reydt, Ausstellung aus Anlass der Einweihung des Denkmals „Michael Hilf!“ zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Reydt
1922 Galerie Arnold Dresden
1918 Münchener „Sezession“
1914 „Rheinische Expressionisten“ Galerie Flechtheim Düsseldorf
1910 Sonderbund, Internationale Kunst, Köln

„Der bildende Künstler Walther Kniebe zählt zu den eigensinnigsten Künstlern der deutschen Moderne.
Er war und fühlte sich als Einzelgänger, nicht aber als Mitglied einer Künstler­gemeinschaft oder anderer Vereinigungen.
Die Mitmenschen bewunderten den ausdrucksvollen, mächtigen Kopf mit den forschenden Augen.“

Dieter Ronte, Ausstellungskatalog 2020/21. Walther Kniebe, Das graphische und das plastische Werk

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